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Dry Brushing: Der trockene Trend für schöne Haut

Sprechen Stars wie Gwyneth und Miranda von Dry Brushing, spricht auf einmal die ganze Welt davon. Dabei war schon schlauen Köpfen im Mittelalter der positive Effekt auf den Organismus bekannt. Das traditionsreiche Pflegeritual sorgt nämlich für einen strahlenden Teint, stärkt das Immunsystem und reduziert Cellulite – simpel, wohltuend, hollywoodreif. Lange Zeit in der Versenkung verschwunden, ist die stimulierende Trockenbürste nun das neue Microneedling in den Hills.

Schließlich sorgt die Ganzkörpermassage für super sanfte Haut, fördert die Durchblutung und regt das Lymphaktivität an. Kein Wunder also, dass das Bürsten sein Comeback feiert: Wellness-Experten, Beauty-Blogger und Lifestyle-Gurus integrieren die leichten Bürstenstriche in ihre Pflegeroutine.

Wie es wirkt, wie es funktioniert und wann es nicht funktioniert, kannst du dir im Folgenden durchlesen.

Wie wirkt Dry Brushing?

Trockenbürsten ist ein Pflegeritual, das immer beliebter wird. Und das aus gutem Grund: Das Treatment ist einfach, schnell durchzuführen und die Belohnung gibt‘s sofort: Direkt nach dem Bürsten fühlst du dich erfrischt, dein Energie-Level steigt vom zweistelligen Minusbereich hin zum dreistelligen Plusbereich, und den ganzen Körper durchzieht ein wohliges Kribbeln. Die gesteigerte Durchblutung sorgt zusätzlich für einen frischen Teint. Aber es gibt noch mehr Vorteile.

Peeling und Reinigung

Trockenbürsten gleicht einem Peeling, bei dem abgestorbene Hautschüppchen entfernt werden, damit die Haut wieder atmen kann und die Hauterneuerung Fahrt aufnimmt. Eine regelmäßige Massage beugt so auch verstopften Poren vor, die sich zu kleinen Pickelchen auf Rücken und Dekolleté entwickeln können. Die Haut wird zu neuem Leben erweckt, fühlt sich weich und glatt an. Vorausgesetzt natürlich, das Trockenbürsten wird zu einem regelmäßigen Ritual.

Detox-Effekt und Energie-Booster

Da Trockenbürsten den Lymphfluss anregt, wird auch die Entgiftungsmechanismus aktiviert. Denn das lymphatische System ist Bestandteil des Immunsystems und dafür zuständig Abfall- und Giftstoffe Viren sowie Bakterien aus dem Gewebe zu transportieren – Dry Brushing steigert also auch unseren Abwehrmechanismus. Zudem wird der Kreislauf in Schwung gebracht, neue Energien freigesetzt und der Start in den Tag fällt uns wesentlich leichter.

Anti-Cellulite und schlanke Silhouette

Da das angeregte Lymphsystem überschüssige Flüssigkeiten, die sich schnell im Gewebe anstauen, abtransportiert, klingen auch Schwellungen, durch welche die Dellen an Oberschenkeln und Po stärker hervortreten, besser ab. Die Haut wirkt straffer und Cellulite wird sichtbar reduziert. (Natürlich nur in Kombination mit guter Pflege und gesunder Ernährung und viel Bewegung.)

Wie funktioniert Dry Brushing

Nur wenige Minuten Dry Brushing am Tag reichen schon aus, um ein langfristiges Ergebnis zu erzielen. Für einen optimalen Effekt ist auf die richtige Technik zu achten: Die Massage erfolgt immer von unten nach oben und von außen nach innen. Streiche immer in Richtung deines Herzens, nur nicht reiben oder scheuern. Die Haut sollte durch Dry Brushing durchblutet, aber keinesfalls zu stark gereizt werden. Am besten integrierst du die Trockenbürste in deine tägliche Morning-Routine.

  1. Beginne bei den Körperpartien, die am weitesten von deinem Herz entfernt sind – und zwar bei den Füßen. Mit langen Streich- und kleinen Kreisbewegungen arbeitest du dich über Beine und Oberschenkel bis hoch zu Hüften und Po vor. Erst eine Seite, dann die andere.
  2. Nun folgen die Arme. Auch hier wieder: Eine Seite nach der anderen. Beginne am Handrücken und bürste über die Außenseite der Arme in langen Strichen und kleinen Kreisen nach oben zur Schulter, danach folgt die Innenseite in der gleichen Richtung.
  3. Zum Schluss folgen Bauch, Dekolleté und Rücken. Wichtig ist, dass du den Bauch kreisförmig entsprechend des Darmverlaufs – also von rechts unten, hoch zu den Rippen und wieder nach unten. Dann kommt das Dekolleté und als letztes ist der Rücken dran ­– ebenfalls kreisförmig.
  4. Dry Brushing endet mit einer Dusche, um die abgebürsteten Hautschüppchen abzuwaschen. Während eine lauwarme bis kühle Dusche den Kreislauf antreibt, pusht eine kalt-warme Wechseldusche das Lymphsystem noch besser. Da die Haut nach dem Trockenbürsten besonders aufnahmefähig ist, wäre eine reichhaltige Feuchtigkeitspflege der perfekte Abschluss.

Tipp: Stellen wie Brustwarzen und Krampfadern sollten immer ausgespart werden. Bei sehr empfindlicher oder bereits gereizter Haut sollten 1-2 Tage zwischen den Anwendungen liegen.

Welche Bürste eignet sich fürs Dry Brushing?

Bei der Auswahl einer entsprechenden Bürste spielen zwei Faktoren eine übergeordnete Rolle: der Griff und die Borsten. Bürsten mit langem Griff erreichen selbst schwierige Stellen am Rücken problemlos, Bürsten mit einer Handschlaufe liegen dafür gut in der Hand und lassen sich besonders einfach führen. Darüber hinaus unterscheiden sich die Bürsten durch harte und weiche Borsten. Eine hochwertige Bürste aus Naturfasern wie Wildschweinborsten, Sisalfasern und Kaktusborsten ist weich und reizt die Haut weniger als Kunstborsten. Diese sind nämlich oftmals zu hart.

Die sogenannte Klosterbürste ist eine gesonderte Art, denn ihre Borsten sind mit einer Kupferlegierung versehen, die bei Reibung einen winzigen Stromschlag erzeugt. Das wiederum entspannt und revitalisiert die gebürsteten Hautareale.

Wer sollte aufs Dry Brushing verzichten?

Die gute Nachricht: Die Anwendung eignet sich für fast jeden. Ganz besonders profitieren diejenigen, die morgens permanent müde sind und diejenigen, die unter geschwollenen Beinen oder schwachem Bindegewebe leiden.

Die Massage darf allerdings nur auf gesunder Haut angewendet werden. Wenn du unter akuten Hautkrankheiten wie Ekzemen, Rosazea, Akne, Hautverletzungen oder einem Sonnenbrand leidest, solltest du auf Dry Brushing verzichten, um die Haut nicht zusätzlich zu beanspruchen.

Wegen der angeregten Durchblutung ist die Haut wahrscheinlich gerötet und fühlt sich warm an, das ist aber normal. Längeres Ziehen oder sogar Schmerzen sollten allerdings nicht auftreten. Das könnte ein Hinweis auf zu hartes Bürsten oder auf empfindliche Haut sein. Eine deutlich sanftere, aber nicht effektive Alternative zur Bürste ist der Waschlappen.

In diesem Sinne: We like to brush it, brush it!

Sandra

Tags: Beauty Tools

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